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Tschick
von Wolfgang Herrndorf
«Tschick löste die Handbremse, und ich weiss, ehrlich gesagt, nicht, warum ich nicht ausstieg.» Maik
Maik verbringt die Sommerferien allein. Mutter in der Entzugsklinik, Vater auf Geschäftsreise mit seiner Assistentin, und das Mädchen, in das er verliebt ist, hat ihn nicht zu ihrer Party eingeladen. Dann steht Tschick vor der Tür: Andrej Tschichatschow, der es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft hat, und der einen gestohlenen Lada dabeihat. Wohin? Irgendwo hin. In die Walachei.
Es beginnt ein Roadtrip ohne Karte und Kompass durch die sommerheisse deutsche Provinz, vorbei an Kraterlandschaften, vergessenen Dörfern und Menschen, die seltsam und gleichzeitig entwaffnend freundlich sind. Zwei Aussenseiter, die einander eigentlich gar nichts schulden, geben sich alles.
Wolfgang Herrndorf schrieb «Tschick» nach seiner Krebsdiagnose in einem unstillbaren Arbeitswahn fertig. Das Buch erschien 2010, wurde eine Million Mal verkauft und in 24 Sprachen übersetzt. Herrndorf starb 2013 und hinterliess neben «Tschick» weitere bedeutende Werke wie «Arbeit und Struktur».
Premiere
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Produktionsteam