Die neue Sparte am Theater an der Effingerstrasse ist die Bürger*innen-Bühne. Hier stehen Amateur*innen im Rampenlicht. In einem gemeinsamen Entdeckungs - und Rechercheprozess entstehen Situationen, Texte und daraus ein Theaterabend, der zur Uraufführung gelangt. Die Geschichten sind so vielfältig wie die Gesichter, die sie prägen: die Bürgerinnen und Bürger der Region. Ein Stück theatrale Demokratie. Eine Bühne für Bern.


Mit freundlicher Unterstützung:

 

Schwarzenbach

Es war die erste Abstimmung zum Thema Überfremdung in der Schweiz. Inzwischen sind 50 Jahre vergangen seit der Schwarzenbach- Initiative. Wie ist der Strom seit dieser Zeit verlaufen? Was bedeutete Überfremdung damals, wie begegnen wir dem Begriff heute? Wie sind die Leben der Kinder von Einwanderer*innen verlaufen, die in den 70er-Jahren als «Schrankkinder» bezeichnet wurden? Was sagen sie heute denen, die eingewandert sind?


Diese Fragen motivieren zu einer besonderen Stückentwicklung.

Regisseur Stefan Meier setzt sich mit dem Ensemble der neu gegründeten Bürger*innen-Bühne thematisch und generationenübergreifend auseinander und entwickelt eine eigene Form von Geschichten, deren zeitlicher Bogen bis in die Zukunft reicht, denn es geht auch um gesellschaftliche Visionen.